Und sonst? Haben wir wieder fleissig Schulaufgaben gemacht, Lévi hat seine Aufgabe über die Raumfahrt fertig geschrieben und „abgegeben“, da darf Nani dann morgen wenn sie das Postizetteli bringt die vielen Bücher und das Nicollier-Bild wieder mitnehmen.
Eliot hat mit Frau Bettschart telefoniert, das ist jeden Donnerstag zwischen 14 und 16 Uhr möglich und sie hat sich sehr gefreut. Die Aufgabe heute Nachmittag war, „bastle einen Frühlingsgarten“ und er wollte sie fragen, was damit gemeint sei? Sie sagte, da dürfe er ganz frei das machen, was für ihn ein Frühlingsgarten sei. Anbei Bilder davon, er war fleissig und ausdauernd draussen am werkeln. Frau Bettschart zweifelt, dass die Schule nach den Frühlingsferien weitergeht… wir wollen aber immer noch fest daran glauben!
Rouven ist fleissig am puzzeln und am lesen, was zwischen den wilden Zeiten ganz gut tut ;-).
Joëlle ist weiterhin fleissig dran, ihre Tage gehen recht zügig um meint sie. Morgen möchte sie mitkommen zum einkaufen, sie möchte das auch mal sehen, wie das jetzt so ist im Coop, wenn so vieles abgesperrt ist. Nicht mal mehr Papeterieartikel darf man kaufen, was für uns wirklich doof ist, weil wir immer wieder Kleberli, Leim, Papier etc…. brauchen. Janu.
Heute wäre meine Schulfreundin aus Verkehrsschulzeiten, Sue, nach 15 Jahren mit ihrer Familie aus Abu Dhabi zurück in die Schweiz gekommen… leider ist der Flughafen geschlossen und es gibt keine Flüge. All ihre Sachen sind bereits im Container auf der Schiff und sie müssen ausharren und hoffe, dass sie bald reisen dürfen.
Auch Rouven’s beste Freunde, Diego und Matteo, die mit ihrer Familie auf Weltreise sind sitzen fest. Sie sind in Australien, wären danach eigentlich noch in die USA gereist, was nun gestrichen ist. Und es gibt auch keine Flüge nach Zürich. Also warten auch sie auf den Moment, in dem sie zurück kommen können. Sie werden nach ihrer Rückkehr wohl 14 Tage in Quarantäne müssen, also wird Rouven noch länger auf die beiden warten müssen…
Nun habe ich grad gesehen, dass meine Lieblingskrimiserie „Criminal Minds“ heute mit neuen Folgen gestartet ist, da freue ich mich drüber!
Ich hoffe, ihr freut Euch auch täglich über dies oder das… da gibt es trotz den Umständen ja immer wieder was und wenn’s nur ganz kurz ist, so muss man es doch packen und festhalten.
Bis ganz ganz gly,
Sandra



Da ist ja bei euch immer allerhand los! Jedes der Kinder hat offenbar so sein eigenes Programm. Auch der Kontakt mit der Schule kommt nicht zu kurz, sodass Eliot nun offenbar weiss , wie sein Frühlingsgarten aussehen muss.
Die Geschichten über die festsitzenden Leute macht mich nachdenklich. Ich bin froh, einfach zu Hause sein zu dürfen. Wenn es um Papeterieartikel geht kann ich vielleicht aushelfen. Ich müsste einfach wissen, was und wie viel ihr benötigt.
In den letzten Tagen habe ich begonnen, beim Abendspaziergang mit Jerbo oberhalb der Sternwarte ein kleines Intervall-Training zu machen, leicht bergan spazieren und dann abwärts zurück im Laufschritt. Und das vier- bis fünfmal.
Neben den Aufräumarbeiten in vielen Bereichen telefoniere ich auch mit Leuten, mit welchen ich zum Teil seit langer Zeit keinen Kontakt mehr hatte. Am eindrücklichsten war mein Telefongespräch mit Fredi Gröbli. Vor über 52 Jahren (1968) war er Rekrut in der RS (Rekrutenschule) in Chur, ich war Zugführer und verdiente den Leutnant ab. Fredi gehörte zum 1. Zug, den ich führen durfte (auch Franz Hansen war damals am Abverdienen!). Fredi war von 1967 bis 1970 Profi-Fussballer, zuerst bei GC (Grashoppers-Club; bis 1974) und dann bei Lugano. Er hat auch in Spielen des Europa-Cups gespielt und ist sehr gut befreundet mit Ottmar Hitzfeld. Fredi hat mich am Telefon sofort wieder erkannt, er sagte einfach „… eh lueg au da, de Geri, miin Lütnant!“). Das Besondere an dieser Freundschaft muss ich hier auch noch erzählen. Während der RS, nach einigen Wochen, musste ich Fredi im Auftrag meines Kompagnie-Kommandanten in der Nacht nach Wetzikon fahren, weil sein Bruder tödlich verunglückt war.
Seit langer Zeit wohnt Fredi in Montagnola (im Tessin). Wir haben die Mail-Adressen ausgetauscht und Fredi schlug vor, dass wir uns, wenn es dann wieder möglich ist, entweder bei ihm Zuhause oder vielleicht in Sedrun, treffen werden.
Nun bin ich richtig ins Erzählen geraten. Doch nun ist Schluss für heute.
Schlaft alle tief und fest und bleibt gesund!
Opapa
Ein hübscher Frühlingsgarten hat da Eliot gebastelt!
Heute war ich wieder mit Iris im Wald. Da war die Hölle los! So viele Jogger und Spaziergänger haben wir dort noch nie gesehen….und das am Morgen um ca.9Uhr. Dann gab es zum zMittag Pizza.
Am Nachmittag kam Ylenia vorbei und lehnte sich Jambo aus. Morgen hat sie nochmals Homeschool und dann beginnen im Aargau die Frühlingsferien.
Heute habe ich noch die restlichen Vorhänge gewaschen. Nun ist das auch geschafft!!!
Am Abend habe ich lange mit Jeanette Pfister telefoniert. Mit ihr spiele ich bei Christine im Trio. Sie besitzen eine Gemüse-und Blumengärtnerei und fahren normalerweise jeweils nach Zürich und Oerlikon auf den Markt. Nun, das können sie jetzt nicht. So haben sie eine Webseite eingerichtet. Super, man kann bei Ihnen bestellen und nach Hause liefern lassen oder die Sachen abholen. Das werde ich sicher mal machen. Ich kann das Bestellte gut abholen, da es einfach in einem Sack bereitgestellt wird. Trotzdem hat natürlich die Familie Existenzängste. Aber wir hatten ein gutes Telefon und viel gelacht. Auch das ist sehr wichtig in dieser Zeit.
Morgen bringe ich zwischen 10+11 Uhr den Postizettel.
Schlaft alle gut und habt morgen einen guten Tag!
Mami/Nani