Ostersonntag 12.4.2020

Wie schön, dass ihr heute zum z’vieri hier gewesen seid! Nur haben wir jetzt noch viel Kuchen und Schoggimousse zum essen auch wenn Opapa zweimal genommen hat 😉 aber das schaffen wir schon…

Viel Neues gibt es gar nicht zu erzĂ€hlen, wir konnten ja persönlich miteinander plaudern… die Grilleinheizung war ein voller Erfolg, Eliot hat von ALLEM selber probieren wollen. Kartoffeln, Zucchetti, Mais, jedes Fleisch und jede Wurst. Nicht alles fand es lĂ€ss, hat aber dennoch viel gegessen. Im allgemeinen sehen wir kleine Fortschritte in seinem Essverhalten. Ob das mit der Hypnosetherapie zu tun hat?

Alle Eier wurden gefunden, die Pfadihemden fĂŒr die Jungs sind viiiiiiiel zu gross (habe 164 bestellt und gekommen sind M’s?!!), Eliot ist ein Polizist und JoĂ«lle kann sich bei Orell FĂŒssli eindecken. Wegen den Pfadihemden habe ich bereits eine Mail gemacht, bezahlt sind sie schon und sind ja nicht grad gĂŒnstig, wir hoffen, dass wir sie umtauschen können. Zusammen mit Eurem Besuch und dem Treffen mit Carl und Vitus war das ein sehr schöner Ostersonntag. Tom hat herausgefunden, dass 1998, 2009 und 2020 jeweils der 12. April Ostersonntag war, dass Carl und Vitus aber erst wieder 2093 an einem Ostersonntag Geburtstag haben werden 🙂

Soviel fĂŒr heute… ah nein, etwas noch… das Puzzle ist fertig geworden! Anbei ein Bild… wenn ihr es grösser macht seht ihr vielleicht die teils lustigen Teile.

Wie schmeckten die dicken Spargeln?

En guetÀ Abig,

Sandra

 

 

 

Ostersamstag 11.4.2020

Ihr Lieben

Heute musste ich nicht zum schaffen ausrĂŒcken, so konnte ich fĂŒr die nĂ€chsten Brunchs Zöpfe backen und es bitzeli etwas vorbereiten fĂŒr unseren gemeinsamen z’vieri morgen 😉

Ansonsten haben Oli und ich uns heute Morgen in den Coop gewagt, wir waren natĂŒrlich nicht alleine, mussten aber nicht lange anstehen und haben etwas gestaunt ĂŒber die vielen vielen Menschen. Wir haben alles gefunden, was wir brauchten und waren somit auch recht zĂŒgig wieder zu Hause. Am Nachmittag gingen wir noch kurz zum Qualipet um Sepiaschalen zu besorgen. Dies vor allem fĂŒr Mathilda, damit sie keine Steine mehr essen muss. Damit hat sie Ende letzten Sommer angefangen, soll wohl auf einen erhöhten Kalziumbedarf  hinweisen. Mal schauen, wie ihr der Fisch schmeckt 😉

Die Jungs haben heute den ganzen Tag draussen verbracht und weiter an ihrem „Geheimversteck“ gewerkelt. Sie sind dran, ein Dach zu bauen, was bisher gut zu gelingen scheint, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. JoĂ«lle ist gut in den Tag gestartet, hat mit viel Freude am Ballett per Zoom teilgenommen, danach schien der Tag fĂŒr sie eine Teenagerhormonella-Wendung genommen zu haben und beim z’nacht war’s nur noch das heulende Elend. Sie wusste selber nicht warum. Das gibt’s und wir haben dann doch noch das eine oder andere Thema gefunden, worĂŒber es zu lachen gab. Morgen sieht die Welt bestimmt schon wieder fröhlicher aus.

Nun dauert dieser „Zustand“ also schon ĂŒber vier Wochen an… wie gut, wissen wir nicht genau, wie lange es noch dauern wird. Aber diese vier Wochen haben wir gemeinsam geschafft, immer wieder versucht, das Beste draus zu machen und fĂŒreinander da zu sein. Die Nachrichten von heute, zumindest was die Schweiz betrifft, machen Mut und zeigen auf, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Also heisst es weitermachen und durehebĂ€.

Wir freuen und auf den morgigen Nachmittag mit Kafi und Abstand 🙂 Ihr könnt auch etwas vor 15 Uhr aufschlagen, wir sind ready.

Bis gly,

Sandra

 

 

Karfreitag 10.4.2020

Da komme ich vom SpÀtdienst nach Hause und niemand hat Euch geschrieben! Also sowas. Viel schreibe ich heute auch nicht mehr, muss husch unter die Dusche und dann ab ins Bett.

Oli hat mit den Kindern Eier gefĂ€rbt und tatsĂ€chlich mit Material welches wir noch im Keller hatten, eine provisorische Abdeckung fĂŒr Mathilda’s Gehege gemacht. Zwar nur fĂŒr einen Teil und Mathilda findet es etwas doof, dass sie jetzt wieder ein kleineres Gehege hat, aber da muss sie durch. DafĂŒr kann sie aus dem FrĂŒhbeet raus und rein wie sie grad will.

Soviel fĂŒr heute, ist ja fast schon morgen 😉

Pfuused guet,
Sandra

 

GrĂŒndonnerstag 9.4.2020

Ihr Lieben

Nun haben wir also vier Wochen Homeschooling geschafft. Wir rechnen damit, dass es nach den FrĂŒhlingsferien noch es bitzeli weitergehen wird, also geniessen wir nun die schulfreie Zeit. JoĂ«lle hat zwar einiges an Aufgaben bekommen und muss auch an ihrem Abschlussprojekt arbeiten, aber es wird sicher auch Zeit bleiben um zu entspannen. Wir sind gespannt auf diese Ferien, ob sie erholsam sind oder ob wir danach fast froh sein werden, wenn das Homeschooling wieder los geht?!!

Morgen gehe ich zum SpÀtdienst und ich freue mich darauf. Was ja gut ist, denn vor vier Wochen fand ich die Arbeit im Spital nicht mehr lÀssig, so vieles war unsicher und unklar. Nun wissen wir, dass die Massnahmen greifen, auch wenn ich mittlerweile denke, dass sie etwas zu spÀt gekommen sind, aber immerhin. Es ist wirklich entlastend zu wissen, dass die Situation nicht eskaliert ist wie in gewissen anderen LÀndern und dies wohl auch nicht passieren wird. Hoffen wir weiterhin auf das Bestmögliche.

Die Kinder sind oft draussen, unter anderem haben sie fleissig mit den Strassenkreiden gemalt, anbei zwei Bilder. Und ebenfalls farbige Bilder von JoĂ«lle’s Haaren und NĂ€geln 😉 Ansonsten haben die Jungs mehrmals tĂ€glich ihre schwachen fĂŒnf Minuten, oder auch sechs oder sieben Minuten, naja, vielleicht auch eine halbe Stunde… da ist es oft schwierig fĂŒr uns, sie wieder zu einem „normalen“ Spiel zu bewegen. Es fehlen einfach all die sportlichen AktivitĂ€ten und sicher auch das Zusammensein und der Austausch mit den Freunden.

Das Puzzle an welchem wir dran sind, nimmt immer mehr Formen an, es ist nicht ganz so schwierig wie das letzte, hat einfach wie schon mal erwÀhnt ganz lustig geformte Teile. Aber wenn eines passt, dann passt es.

Wir wĂŒnschen Euch morgen einen feinen Brunch mit Abstand bei Hildebirchlers und freuen uns auf Sonntag mit Abstand!

Sandra

Mittwoch 8.4.2020

Hoi ich bins mal wieder, dÀ Lévi

Heuete hatte ich wie immer meine Schulaufgaben erledigt. Am Morgen habe ich auch noch etwas gebastelt. Ich habe auch noch ein Foto.

Zum Zmittag gab es Kroketten mit Pouletfleisch und Sauce.

Am Nachmittag habe ich viel Playmobil gespielt und mit Àm Mami no Puzzelt. Am Abend haben wir kalt gegessen. SpÀter sah Rouven, Eliot und Ich noch Pokemon geschaut.

Heute gehen ich um 21:25 ins Bett

Bis bald und auf wiedersehen                         Liebe grĂŒsse LĂ©vi

Nochmals Dienstag 7.4.2020

Hoii, Nani und Opapa

Heute Morgen mussten wir alle Schule machen. Ich habe ja immer von 09:00 bis 12:00 Uhr Facetime Unterricht (1.30 h je mit Frau Burri und Herr Florin). Es ist immer recht anstrengend aber immerhin habe ich so etwas mehr das GefĂŒhl von Schule. Rouven hat am Nachmittag mit seinen Kollegen, die gerade erst von Australien zurĂŒckgekehrt sind, gefacetimed. LĂ©vi hat seinen Lego Kranwagen fertig gebaut und Gurken angepflanzt. Eliot hat ein cooles, dreidimensionales Bild gebastelt. Ich habe so schnell wie möglich meine Schulaufgaben erledigt und bin dann raus gelegen und habe etwas in meinem Buch gelesen. Nach dem Znacht habe ich meine NĂ€gel in einen Pastelllila lackiert:) Jetzt werde ich noch etwas Netflix schauen. Übrigends, falls Mami es noch nicht erzĂ€hlt hat, ich habe einen Teil meiner Haare pink getönt. Allerdings sieht man es nicht so gut und wahrscheinlich wird es relativ bald sowieso wieder ausgewaschen sein.

Bis Bald, eui Joëlle;)

Dienstag 7.4.2020

Da bin ich wieder… eine allgemeine MĂŒdigkeit scheint Einzug gehalten zu haben. JoĂ«lle sagte heute Abend, dass sie bis jetzt alles gut machen mochte, nun aber sehr froh ist, wenn dann die Ferien da sind weil sie einfach mega mĂŒde sei. Und so geht es uns wohl allen irgendwie. LĂ©vi muss morgen bis 18 Uhr ganz viele Schulsachen in den Schulhausbriefkasten werfen, auch da bin ich froh, wenn das dann geschafft ist. Auch Eliot muss bis am Donnerstag einiges abgeben.

Heute musste LĂ©vi in der Schule ein Saatset holen gehen, er hat sich fĂŒr Gurken entschieden und so hoffen wir, dass wir in ein paar Wochen ein paar feine Gurken essen dĂŒrfen… es soll ein Langzeitschulprojekt sein, hoffen wir mal, dass dies kein Omen dafĂŒr ist, dass der PrĂ€senzunterricht noch lĂ€nger ausfĂ€llt…

Das Highlight des heutigen Tages war, dass sich Rouven’s Freunde Diego und Matteo gemeldet haben. Sie sind aus Australien zurĂŒck geholt worden und sind wohlbehalten zu Hause angekommen. So konnte Rouven heute schon mal ĂŒber FaceTime mit ihnen plaudern. Sie mĂŒssen nun 14 Tage zu Hause bleiben, vielleicht können sie sich danach dann endlich wieder live sehen. Seit Ende Januar haben sie sich nicht mehr gesehen und Rouven hat es wirklich gut gemacht. War er doch seit dem ersten Chindsgi immer mit ihnen zusammen. Ich habe mich heute so fĂŒr ihn gefreut, fast als wenn ich selbst endlich wieder eine meiner Freundinnen hĂ€tte treffen können.

Wie war der Zopf? Unserer hat uns gut geschmeckt und war im nullkommanix weg 🙂

Bis ganz gly wieder,

Sandra

 

 

Montag 6.4.2020

Ihr Lieben

Der Tag heute war recht voll von Aufgaben und Erledigungen. Die schönen (und feinen!) ZopfhĂ€sli die LĂ©vi gebacken hat, habt ihr ja schon im WhatsApp-Chat sehen können. Eliot hat einiges gebastelt, davon schicke ich Euch hier ein paar Bilder mit. Nun bin ich wirklich froh, wenn bald Schulferien sind, resp. wir am Mittwoch und Donnerstag alles was abgegeben werden muss im Schulbriefkasten eingeworfen haben. Und dann machen wir uns bereit fĂŒr Ostern… am Karfreitag habe ich SpĂ€tdienst, am Samstag einen Pikett falls jemand krank sein sollte. FĂŒr mich alles sehr gut geplant, so kann Oli mit den Kindern Eier fĂ€rben 😉

Wisst ihr noch, wie oft wir in Sedrun Eier gefĂ€rbt haben? Das war immer schön und Opapa hat es so gut mit den Kindern gemacht, so hatte ich kaum was zu tun. Ist ja wirklich nicht gerade meine LieblingsbeschĂ€ftigung…

Mathilda hat heute Ida kennengelernt. Die beiden liefen aufeinander zu und Mathilda hat Ida von allen Seiten „beschnuppert“, mit dem Kopf an ihren Kopf gestossen, dann an ihre Beine, zwischendurch war ich mir nicht ganz sicher, ob sie nĂ€chstens etwas grob zu ihr wird, aber sie war einfach sehr interessiert, wer da in „ihrem“ Revier unterwegs ist. Irgendwann hat sie dann das Interesse verloren und ist ihres Weges gegangen. Es wĂ€re spannend zu wissen, ob sie sich gefreut hat, dass sie nicht mehr ganz alleine ist oder, ob sie es eher nervig findet ;-). Wir werden es frĂŒher oder spĂ€ter vielleicht erfahren, wenn sie mehr Zeit miteinander verbringen.

JoĂ«lle ist grad mit dem anderen Laptop ins Zimmer verschwunden um Netflix zu schauen… das wird wohl gerade nichts bei ihr mit schreiben heute.

Danke tausendundeinmal fĂŒr die Strassenkreiden, Eliot hat schon fleissig damit gearbeitet!

Melanie geht es zum GlĂŒck soweit gut, keine Halsschmerzen mehr, ab-und zu etwas Husten. Hoffen wir, das bleibt so, resp. wird nur noch besser. Der Schwiegervater ihrer Schwester liege aber mit einer schweren LungenentzĂŒndung im KSW, bisher auf der normalen Station.

Wie lange wir diesen Blog wohl noch schreiben werden? Wann das Leben wohl wieder „normaler“ wird? Ich freue mich auf alle FĂ€lle jeden Morgen wenn ich Kommentare von Euch lesen darf!

Geniesst den FrĂŒhlingsabend, liebe GrĂŒsse,

Sandra und der Rest der kunterbunten Bande

 

 

 

 

Palmsonntag 5.4.2020

Da bin ich wieder. TatsĂ€chlich durfte ich heute so richtig  Neo-Luft schnuppern ;-)… wir starteten am frĂŒhen Morgen mit sechs Kindern, wobei eines ganz frisch und 12 Wochen zu frĂŒh geschlĂŒpft war. Um kurz nach 10 Uhr waren es dann auf einen Schlag neun Kinder, da kamen doch tatsĂ€chlich Drillinge etwas ĂŒberraschend in der 32. Schwangerschaftswoche zur Welt. Es gab entsprechend viel zu tun und nun bin ich es bitzeli fix und fertig. Trotzdem war’s super, ich hatte das GefĂŒhl, dass der Virusdepp weiter weg ist, als wenn ich zu Hause bin und immer wieder mal etwas darĂŒber sehe, höre oder lese. Im KSW ist die Situation immer noch stabil, wie angenommen hat die Patientenzahl zugenommen, auch auf der IPS, jedoch weit entfernt von ZustĂ€nden wie in Italien oder Amerika. Hoffen wir, dass es so weitergehen darf.

Da bin ich ja gespannt, wie der Termin von Martin bei Dr. Nauer laufen wird…

Vielleicht schreibt JoĂ«lle spĂ€ter noch etwas, ich melde mich dann morgen wieder, wenn ich nicht mehr ganz so mĂŒde bin.

En guetÀ guetÀ Abig,

Sandra

 

Samstag 4.4.2020

Heieieiei, wieder Samstag, drei Wochen liegen bereits in diesem Ausnahmezustand hinter uns. Drei Wochen, die geschafft sind. Heute habe ich kein Telefon bekommen, also darf ich morgen zum FrĂŒhdienst gehen! Juhui! Etwas Abwechslung.

Wir haben heute mit dem dritten neuen Puzzle angefangen. Es scheint etwas einfacher zu sein als das letzte, hat aber ganz lustige Teile. Wir schicken Euch dann sicher mal Bilder davon.

Oli hat heute es bitzeli im Garten gewerkelt und die Jungs haben ein Feuer gemacht. War das eine Streiterei! Weil Rouven das Feuerabzeichen in der Pfadi gemacht hat meint er, er wisse wie es geht (sagt LĂ©vi), aber LĂ©vi weiss es doch auch und Eliot mittendrin werkelt einfach irgendwas und ist glĂŒcklich. Irgendwann, beim z’vieri, haben sie sich dann doch auch wieder eingekriegt und danach lief’s dann etwas ruhiger. LĂ©vi’s Fuss schmerzt ihn immer noch, er humpelt etwas komisch, sagt aber, es sei schon besser geworden.

JoĂ«lle hat wieder fleissig bei der online Ballettstunde mitgemacht und war happy damit. Zudem gab’s fĂŒr sie noch Hausaufgaben, die gemacht werden wollten. Gestern hat Frau Burri angerufen um nachzufragen, wie es so geht. Wobei sie selber sagte, dass JoĂ«lle ja so zuverlĂ€ssig sei und ĂŒberhaupt sie weise ja so eine hohe Sozialkompetenz auf, es sei eine Freude fĂŒr alle, sie in der Klasse zu haben, aber das habe sie mir ja auch schon gesagt 😉 trotzdem wolle sie fragen, wie es laufe… Es war ein sehr angenehmes GesprĂ€ch und wir hoffen, dass LĂ©vi vielleicht auch GlĂŒck hat und zu Burri/Florin oder umgekehrt kommt.

Ebenfalls hat gestern Rouven’s Lehrer angerufen, auch um nachzufragen wie es so gehe. Er zeigt sich eher nicht so prĂ€sent finde ich, scheinbar lĂ€uft da aber einiges ĂŒber einen Chat online, da ist Rouven auch drin, aber er schreibt nicht viel und deshalb wollte Herr Wendel mal wissen, wie es so geht. Er hat dann auch noch mit Rouven selber telefoniert und war danach wohl zufrieden. Hoffe ich.

Soviel fĂŒr heute… ich gehe schon bald ins Bett weil ich ja morgen frĂŒh raus muss, oder besser gesagt, darf.

Anbei das Foto des wirklich schwierigen Puzzles. Also fĂŒr mich schwierig. FĂŒr Oli und LĂ©vi etwas einfacher. Das Entenpuzzle hat Rouven mit etwas Hilfe von Eliot gemacht, es ist auch ein 1000er.

UmÀrmeli,

Sandra